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Platzhalter Glossar Zusatzinformationen

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Der Begriff bezeichnet außergewöhnliche, potenziell schwerwiegende Ereignisse, die die Sicherheit von Personen, den Betrieb oder die Infrastruktur einer Organisation beeinträchtigen können. Zu außergewöhnlichen Notlagen zählen etwa Hochwasser, Blackout, Epidemien/Pandemien, Bombendrohungen oder Amoklagen. (Definition Projektgruppe „Mindestanforderungen an QMS“)

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„Messbare Veränderungen des professionell eingeschätzten Gesundheitszustandes, der Lebensqualität und der Zufriedenheit einer Patientin / eines Patienten bzw. einer Bevölkerungsgruppe als Ergebnis bestimmter Rahmenbedingungen und Maßnahmen.“ (GQG)

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„Personen und Einrichtungen, die Gesundheitsdienstleistungen wie z. B. eine medizinische Behandlung, Versorgung oder pflegerische Betreuung erbringen oder Patientinnen und Patienten bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützen, werden als Gesundheitsdiensteanbieter:innen bezeichnet.“ 

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„Gesundheitskompetenz bedeutet das Wissen, die Motivation und die Fähigkeit, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden. Gesundheitskompetenz trägt wesentlich dazu bei, gute Gesundheitsentscheidungen zu treffen und dadurch Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern und zu erhalten. Gesundheitskompetenz hängt von persönlichen Fähigkeiten sowie von den Bedingungen und Anforderungen der jeweiligen Umgebung an diese Fähigkeiten ab.“ (Gesundheit.gv.at)

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Kompetenz ist „die nachgewiesene Fähigkeit, Wissen, Fertigkeiten und persönliche, soziale und/oder methodische Fähigkeiten in Arbeits-, Studien- und beruflichen und persönlichen Entwicklungssituationen anzuwenden”. (Europäische Kommission, übersetzt durch deepl.com)

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Ein nachhaltig gestaltetes Gesundheitssystem ist ein System, das Gesundheit verbessert, erhält oder wiederherstellt, während es gleichzeitig negative Umweltauswirkungen minimiert und Chancen zur Wiederherstellung und Verbesserung der Umwelt zum Vorteil der Gesundheit und des Wohlbefindens gegenwärtiger und zukünftiger Generationen nutzt. (WHO 2017, übersetzt durch deepl.com)

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Eine patientenzentrierte Gesprächsführung „umfasst Herstellen und Aufrechterhalten der therapeutischen Beziehung, Strukturierung des Gesprächs, Umgang mit emotional herausfordernden Situationen und herausfordernden Kontexten, Berücksichtigung soziodemografischer und sozioökonomischer Einflussfaktoren und Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen für den Einsatz unterschiedlicher Kommunikationsmedien“. (BMSGPK 2022, in Anlehnung an NKLM (Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin))

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Patientensicherheit „umfasst Maßnahmen zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse, die zum Schaden der Patientin / des Patienten führen können.“ (GQG) 

Mitarbeitersicherheit umfasst Maßnahmen, Vorkehrungen und Verhaltensweisen, die darauf abzielen Beschäftigte vor arbeitsbedingten physischen, psychischen oder organisatorischen Gefährdungen zu schützen und ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. (Definition Projektgruppe „Mindestanforderungen an QMS“)

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„Im Sinne der Verbesserung der Lebensqualität sollen die jeweils betroffenen Menschen im Mittelpunkt der Entscheidungen und Handlungen stehen und befähigt werden, aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen.“ (GQG)

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„Arbeitsabläufe und Verfahrensweisen, die nach nachvollziehbaren und nachprüfbaren Regeln systematisiert erfolgen und dem Stand des professionellen Wissens entsprechen, regelmäßig evaluiert und kontinuierlich verbessert werden.“ (GQG)

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Qualifikation ist „das Ergebnis eines Beurteilungs- und Validierungsprozesses, bei dem eine dafür zuständige Stelle festgestellt hat, dass Lernergebnisse vorgegebenen Standards entsprechen“. (NQR-Gesetz)

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„Grad der Erfüllung der Merkmale von patientinnen- und patientenorientierter, transparenter, effektiver und effizienter Erbringung der Gesundheitsleistung. Die zentralen Anliegen in diesem Zusammenhang sind die Optimierung von Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität.“ (GQG)

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„Auf Organisationsebene findet Qualitätsarbeit in Form von Qualitätsmanagement statt, das Maßnahmen zur Planung, Steuerung und Optimierung von Prozessen umfasst, wobei das Ziel ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess ist, der anhand des PDCA-Zyklus (plan, do, check, act) beschrieben werden kann.“ (BMASGPK 2025b)

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Qualitätsmanagementsysteme umfassen die organisatorischen Strukturen, Ressourcen, Prozesse und Verantwortlichkeiten, in denen Qualitätsarbeit systematisch geplant, umgesetzt, gesteuert und kontinuierlich verbessert wird. (Definition Projektgruppe „Mindestanforderungen an QMS“)

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Qualitätssicherung ist ein Teil des Qualitätsmanagements und umfasst alle Maßnahmen zur Sicherstellung und Einhaltung von Qualitätsanforderungen. (Definition Projektgruppe „Mindestanforderungen an QMS“)

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Unter Risikomanagement wird die Gesamtheit der Strategien, Strukturen, Prozesse, Instrumente und Aktivitäten in Prävention, Diagnostik, Therapie und Pflege verstanden, welche die Mitarbeitenden aller Ebenen, Funktionen und Berufsgruppen unterstützen, Risiken bei der Patientenversorgung zu erkennen, zu analysieren, zu beurteilen und zu bewältigen, um damit die Sicherheit der Patientinnen und Patienten, an deren Versorgung Beteiligter und der Organisation zu erhöhen (www.aps-ev.de zitiert in BMASGPK 2025a).Neben den Risiken sind in jeder Organisation auch die Chancen zu bestimmen, die eine Auswirkung auf das Qualitätsmanagementsystem haben und somit die Erreichung der beabsichtigten Ergebnisse (z. B. Erhöhung der Sicherheit) fördern können. (Kahla-Witzsch 2019)

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„Umfassende und regelmäßige Überprüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse einer Organisation anhand festzulegender Kriterien durch die betroffenen Bereiche bzw. Mitarbeiter/innen. Vorteile liegen in der hohen Identifikation, großem Lerneffekt und erheblicher Selbstmotivation; Nachteile sind mangelnde Vertrautheit mit der Methode, mögliche Fehleinschätzung (‚Betriebsblindheit‘) und absichtliche Verzerrung.“ (Gerull 1999)

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Sensible Betriebsmittel sind betriebliche Arbeitsmittel, deren missbräuchliche Verwendung, Verlust, ungeschulte oder unbefugte Nutzung rechtliche, finanzielle oder sicherheitsrelevante Folgen für die Einrichtung, Mitarbeitende oder Patientinnen und Patienten haben können. Dazu zählen beispielsweise Rezeptformulare, Stempel. (Definition Projektgruppe „Mindestanforderungen an QMS“)

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„Die Sicherheitskultur einer Organisation umfasst die Gesamtheit von Werten, Einstellungen, Kompetenzen und Verhaltensmustern, welche die Art und die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen beeinflussen. Organisationen mit einer positiven Sicherheitskultur zeichnen sich durch wechselseitiges Vertrauen, eine allgemeine Wertschätzung gegenüber Sicherheitsaspekten und das Vertrauen in die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen aus.“ (BMASGPK 2025a, nach Vincent, Charles (2006))

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„Summe sachlicher und personeller Ausstattung in quantitativer und qualitativer Hinsicht.“ (GQG)

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„Ein unbeabsichtigtes negatives Ergebnis, das auf die Behandlung zurückgeht und nicht der bestehenden Erkrankung geschuldet ist. Es kann vermeidbar oder unvermeidbar sein.“ (Aktionsbündnis Patientensicherheit)